“Wie schaffe ich es, dass sich Restdays  für mich besser anfühlen?” Tipps von mir als Sportpsychologie-Studentin

“Wie schaffe ich es, dass sich Restdays für mich besser anfühlen?” Tipps von mir als Sportpsychologie-Studentin

Heute gebe ich Dir Tipps, dass sich der Restday für Dich besser anfühlt.

1️⃣Reframing / Umdeutung

Das Gehirn reagiert auf das Gefühl, „nichts zu tun“, oft mit Unruhe oder Schuldgefühlen. Wir wissen alle, dass das Training nur den Impuls setzt. Die eigentliche Leistungssteigerung und Anpassung der Muskulatur, Bänder und des Nervensystems findet ausschließlich in der Regeneration statt.

Betrachte den Tag nicht als „Ruhetag“ (passiv), sondern als „Wachstumstag“ (aktiv). Er ist eine Grundvoraussetzung für deinen sportlichen Erfolg.

2️⃣Reflektieren und Journaling

Der Restday ist der optimale Tag, um die vergangenen Trainingstage Revue passieren zu lassen. Es ist eine gute Möglichkeit zu schauen, was gut lief und wo ggf noch Anpassungen notwendig sind. „Bin ich noch on track?“ könnte eine hilfreiche Frage sein.

3️⃣Raum für mentales Training und mentale Regeneration

Abstand zum Training zu gewinnen und sich auch mal mit anderen Themen zu beschäftigen ist wichtig, um langfristig den Fokus zu halten. Tue Dir etwas Gutes und suche Dir eine schöne Aktivität außerhalb des Gyms oder lege einfach mal die Füße hoch - ganz wonach Dir ohne Zwang ist.

4️⃣Identity Diversification (Identität breit aufstellen)

Wenn Sport Deine primäre oder einzige Quelle für Selbstwertgefühl und Stressabbau ist, fühlt sich ein Tag ohne Training wie ein Entzug an. Sportpsychologisch spricht man von einer „zu engen athletischen Identität“. Erlaube Dir, Dich auch an Tagen wertvoll und produktiv zu fühlen, an denen Du keine physische Höchstleistung erbringst.

👉Wie Du den Restday gestaltest, ist sehr individuell und kann sich von Woche zu Woche ändern. Hör einfach auf Dein Bauchgefühl und genieße den freien Tag.

❓Was machst Du am liebsten am Restday?

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