Mentaltraining für Kinder und Jugendliche: vom Traum zum Sprung ins NLZ
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Stress ist nicht nur ein Thema von Erwachsenen
Mentaltraining wird oft noch in die Schublade „Spitzensport“ oder „Management-Coaching“ gesteckt. Doch gerade für Kinder und Jugendliche ist es ein wichtiges Element – sowohl im Alltag als auch im Sport.
Schon in der Schule gehören Leistungsdruck und soziale Vergleiche zum Alltag. In der Pubertät kommen hormonelle Umbrüche und die Suche nach der eigenen Identität hinzu. Mentaltraining setzt genau hier an: Es gibt jungen Menschen Instrumente an die Hand, um mit ihren eigenen Gedanken umzugehen und diese einordnen zu können.
Weitere Themenfelder sind:
- Zweifel an der Leistung/ Selbstvertrauen gewinnen: Das Thema beschäftigt wahrscheinlich die meisten jungen Menschen. Im Mentaltraining erlernen sie Methoden wie sie an sich glauben.
- Konzentration/ Fokus in Schule und Sport: Junge Menschen sind einer Vielzahl von Reizen und Einflussfaktoren ausgesetzt – von Schule, Eltern, Freunden über Social Media. Immer mehr Kindern fällt es schwer, sich zu konzentrieren und die Aufmerksamkeitsspanne hochzuhalten. Aber auch auf Veränderungen im Spiel reagieren zu können – sei es auf eine Spielsituation oder Einwechslung - ist eine wichtige Fähigkeit.
- Stressbewältigung/ Entspannungstechniken: Ob es die nächste Klassenarbeit oder die Nervosität vor dem Spiel ist, auch Kinder können von Stress betroffen sein. Mentaltraining lehrt Techniken (wie Atemtechniken), um in Stressmomenten das logische Denken wieder einzuschalten, bevor die Emotionen das Kommando übernehmen.
- Ziele setzen und motiviert verfolgen: An einem Ziel langfristig dranzubleiben, auch wenn es vielleicht mal zu Rückschlägen kommt, kann schwer sein. Wer allerdings sein „Warum“ kennt, bleibt länger dran. Auch eine realistische Setzung von Teilzielen trägt zum Erfolg bei.
Was lernen Kinder beim Mentaltraining?
Einer der größten Mythen im Mentaltraining ist „Dafür sind sie noch zu jung.“ Sobald Kinder sich Ziele setzen oder Angst vor einer Klassenarbeit haben, sind sie bereit für mentale Strategien.
Mentaltraining für junge Menschen ist spielerisch, bildhaft und extrem praxisnah – es sollte sich nicht nach Schule oder „Strafe“ anfühlen. Die Arbeit mit Bildern (Visualisierung) sowie die Verbindung von mentalen Techniken und Spiel-bzw. Wettkampfsituationen hat sich in der Nachwuchsarbeit bewährt
Erfolgsgeschichte von Nachwuchs-Fußballer Fynn: vom Traum zum Sprung ins NLZ
Die Zusammenarbeit mit Fynn begann über ein Gespräch mit seiner Mama, die mir von seinem Traum, es ins Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) zu schaffen und Fußballer zu werden, erzählte. Mich hat beeindruckt, dass Fynn selbst von sich sagte, er glaubt, mentales Training kann ihm bei diesem Schritt helfen. Konkret wollte er selbstbewusster werden und sich mehr zutrauen. Er wusste schon genau, dass Technik und Ausdauer allein nicht reichen, um den Sprung ins NLZ - und vielleicht noch weiter - zu schaffen.
Fynn absolvierte mit mir (und auch mit Unterstützung seiner Mama) das 10 Wochen-Programm Sportmentaltraining. Wir haben uns z.B. sehr genau mit seiner Zielsetzung befasst. In unserer Live-Session schrieb Fynn 2025 auf, dass er es spätestens bis 2027 ins NLZ schaffen möchte. Genau dieses Ziel führte er sich regelmäßig vor Augen und somit kannte er auch sein „Warum“. In den weiteren Wochen arbeiteten wir intensiv an Visualisierung und mentaler Reaktionsfähigkeit. Des Weiteren haben wir positive Glaubenssätze und positive Selbstansprachen verinnerlicht. Zudem konnte sich Fynn vor wichtigen Spielen und Sichtungen immer wieder sein Erfolgstagebuch heranziehen, um zu sehen wie weit er schon gekommen ist.
Das Ergebnis? Fynn hat den Sprung zu den „Fohlen“ geschafft. Hier zeigt sich, dass eine frühzeitige Integration von mentalem Training einen hohen Mehrwert für junge Athlet:innen hat.
Die Rolle der Trainer:innen
Sie sind in vielen Fällen nicht nur Vorbild, sondern auch manchmal Ansprechpartner:innen bei Sorgen und Nöten. Um das Training altersgerecht gestalten zu können, ist wichtig zu wissen, was Kindern sowohl körperlich als auch mental in den jeweiligen Altersstufen leisten können.
Daher habe ich "Train the Trainer"-Workshops entwickelt, in denen ich Trainer:innen helfe, Kinder und Jugendliche altersgerecht zu betreuen?
Interessiert? Vereinbare gerne ein kostenfreies Beratungsgespräch.
Mentale Stärke - damit Training nachhaltig wirkt.