Meine Performance-Säulen als Female (Masters) Athlete

Meine Performance-Säulen als Female (Masters) Athlete

Als Athlet:in gibt es manchmal ganz schön viel zu beachten. Da kann man manchmal den Überblick verlieren.

Ich habe die letzten Wochen wieder deutlich mein Training gesteigert mit dem Ziel, wieder Wettkämpfe zu machen. Aufgrund meiner langjährigen Wettkampf-Erfahrung habe ich die für mich wichtigsten Säulen herausgefunden. Diese möchte ich gerne mit Dir teilen. 


  1. Mentaltraining, Zielsetzung: know your why

Warum mache ich das eigentlich und was ist mein Ziel? Es klingt so banal, aber das ist die Basis, darauf baut alles andere auf. Das Ziel trägt mich durch schwere Zeiten, auch wenn an manchen Tagen die Disziplin statt die Motivation regelt. Ich unterscheide, ob ich einfach keine Lust habe oder echt kaputt bin.

2. Trust the process: Rückschritte gehören zum Weg dazu

Am liebsten sehen wir natürlich, wenn es immer nur nach oben geht. Das ist aber leider nicht möglich. Rückschläge und Niederlagen gehören dazu. Ich habe bisher aus jedem Rückschritt etwas für die weitere Entwicklung mitgenommen.

3. Ohne ausreichend Energie keine Performance

Ohne ausreichend Nahrung/ Energie können wir nicht performen. Viele Athlet:innen essen tendenziell eher zu wenig. Bei längeren Einheiten habe ich immer meinen Carb-Snack dabei. Wenn ich Hunger habe, esse ich.Der Körper kommuniziert mir, was er braucht. Bitte hör auch du auf deinen Körper.

4. Schlaf als Prio 1 in der Regeneration

Ich habe den Schlaf mit den Jahren zu meiner Prio gemacht. Auch ich habe früher öfter 2h trainiert, nachdem ich nur 5h geschlafen habe. Das ging nicht lange gut. Als Masters

Athletin mit 40 geht das noch viel weniger. Heute kenne ich meinen Körper gut und weiß, wann ich pushe und wann Pause/ Regeneration smarter ist.

5. Mein Zyklus als Spiegel und “5. Vitalzeichen”

Rückblickend hat mir mein Zyklus jahrelang kommuniziert, was in meinem Leben falsch lief (PMS, Krämpfe usw). Heute kann ich das alles dank meiner Ausbildungen besser einordnen. Erst als sich mein Stresslevel drastisch reduziert hat, waren die Zyklusprobleme weg. Ich achte auf Veränderungen, die auf den Rückfall in alte Muster hindeuten.

6. Die für mich passende Belastungssteuerung

Ich verfolge den Plan von The pace, aber passe an manchen Tagen Volumen und/ oder Intensität an oder baue mehr Skill-Training ein. Manchmal habe ich aber auch die Power und kann alle Teile mit guter Energie und Output durchziehen. Nicht nur stumpf durchziehen, sondern den Kopf einschalten lohnt sich ;-)

7. Accessories und Verletzungsprävention für langfristige Gesundheit

Eine Trainingseinheit endet mit Warmup und Cooldown/ Accessory-Work. Punkt. Sind wir ehrlich, keine:r findet das spannend. Mach es aber bitte trotzdem für langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Verletzungen können im Sport immer mal passieren, aber wir wollen sie so gut es geht vermeiden.

8. Supporter-Netzwerk und manchmal auch einen “Cheerleader” haben

Ich gebe es offen zu: ohne ein paar wichtige Personen in meinem Umfeld wäre ich es vielleicht nicht noch mal so intensiv angegangen mit dem Training/ “Comeback”. Manchmal brauche auch ich als Coach meine(n) “Cheerleader” und eine Person, die sagt “ja klar schaffst du das”. Ein Supporter-Netzwerk ist Gold wert.

 

Puh, ganz schön viele Punkte zu beachten so als Athlet:in? Das kann manchmal überfordern. Fokussiere Dich zunächst auf die Basics: Ernährung, Stressmanagement, Training.

Meine Empfehlung: suche dir frühzeitig support bei einem Coach deines Vertrauens. das spart viel Zeit und Nerven.

Ich gehe gerne den Weg mit dir gemeinsam.

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