Dein Training beginnt im Kopf: so behältst Du den Fokus

Dein Training beginnt im Kopf: so behältst Du den Fokus

Den Fokus im Training zu behalten, ist an manchen Tagen gar nicht so einfach. Mit ein paar Tipps kann es Dir aber leichter fallen.

 

Genug essen und trinken

Das ist die Basis für erfolgreiches und fokussiertes Sporteln. Wenn Du abgehetzt zum Training kommst, vielleicht zu wenig gegessen hast oder den ganzen Nachmittag in einem Termin in einem stickigen Raum mit zu wenig Trinken festsitzt, kann Dein Körper mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so viel leisten wie wenn Du ausgeschlafen und gut versorgt trainierst. Ohne ausreichende Hydrierung (und wir sprechen hier von deutlich mehr als den landläufig empfohlenen 1,5l) neigen wir zu Kopfschmerzen und UnkonzentriertheitBitte denke auch während des Trainings an Trinken und ggf. eine extra Zufuhr Kohlenhydrate, wenn es eine längere Einheit ist. Ein paar Gummitiere oder ein Quetschie wirken Wunder. Solltest Du frühmorgens trainieren, ist wichtig, vor dem Training und direkt nach dem Aufstehen mindestens 0,5l Wasser oder Saftschorle zu trinken und wenigstens etwas Kohlenhydrate zu Dir zu nehmen (eine Banane oder Quetschie eignen sich hier sehr gut). Du verlierst über Nacht Flüssigkeit und solltest diese vor dem Training versuchen, etwas aufzufüllen. 

 

Realistische Zielsetzung angepasst an die Tagesform

Frage Dich vor dem Training, was das Ziel der heutigen Einheit ist. Bist Du heute richtig gut drauf oder ist Dein Ziel einfach nur, Dich zu bewegen? Bist Du ausgeschlafen und fühlst Dich gut, dann starte durch. Bist Du gestresst oder müde, schalte einen Gang runter und bewerte Deine Leistung nach den heutigen Rahmenbedingungen. Deine Tagesform (z.B. festgestellt anhand des Readiness-Tests, sh. Blog-Beitrag) kann Dir helfen, die Intensität Deiner Einheit zu gestalten.

Zudem kannst Du für jeden Trainingsabschnitt bzw. Übung vorher überlegen, was Du beachten möchtest (z.B. vor einem Klimmzug Schulterblatt und Core aktivieren, wenn Du das manchmal vergisst). Ich ziehe zwar mein Programm aus einer App, schreibe die Übungen und Workouts immer nochmal in mein Trainingsbuch. Ich mag es einfach, ein Stück Papier vor mir zu sehen und bereits hier Notizen und Denkhilfen reinzuschreiben.

 

Handy weglegen und Ablenkung reduzieren

Wenn Du vielleicht eh schon mit tausend Gedanken ins Training startest, kannst Du dazu neigen, Dich weiter ablenken zu lassen. Daher ist meine Empfehlung: Trainiere im Hier und Jetzt. Versuche Dich während des Trainings darauf zu konzentrieren und dies bestmöglich auszuführen. Bitte lass das Telefon auch in den Satzpausen liegen. Ich nutze meine Trainingszeit bewusst für mich selbst und habe den „nicht stören“-Modus an, d.h. es können mich nur eine handvoll Menschen erreichen, falls ein Notfall vorliegt. Die meisten Dinge haben noch bis nach dem Training Zeit. 

 

Erkennen, dass es auch mal Einheiten gibt, die nicht so fokussiert ablaufen

Es gibt immer mal Tage, an denen jegliche mentale Strategien ins Leere laufen. Du bist keine Maschine, auch solche Tage kann es geben und sind in Ordnung. Vielleicht möchte Dein Körper oder Kopf Dir damit mitteilen, dass Du eine Pause brauchst? Vielleicht ist es eine gute Möglichkeit, in den nächsten Tagen Schlaf und Regeneration zu priorisieren? Versuche nach vorne zu schauen und die nächsten Einheiten fokussierter anzugehen.

 

Wenn Du merkst, dass Dir viele Themen durch den Kopf gehen, dann konzentriere Dich auf einfache Übungen, die Du sicher beherrscht. Um neue Skills zu üben, solltest Du ausgeruht sein.

 

Mentale Stärke - damit Training nachhaltig wirkt.

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